Montag, Juli 07, 2008

Depressionen

Stumme Schreie in der Nacht verhallen unbemerkt.
Leise Tränen in der Nacht fließen unentdeckt.
Der Schmerz sitzt tief und unergründlich.
Er verschluckt einen wie die Nacht, die sich über die Welt legt.
Kein Stern, kein Mond weisen einem den Weg.
Man irrt in der Dunkelheit umher.
Man sieht nichts und fällt.
Fällt in ein großes düsteres Loch
und findet keinen Halt mehr.
Deshalb fällt man immer weiter
und wartet auf den Boden,
der einen für immer von den Schmerzen der Seele erlöst.
Doch nichts geschieht - Keine Erlösung.
Man ist einfach machtlos und fällt immer tiefer
und tiefer und tiefer ...

© Alexandra B.
entstanden im Jahr 1997

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