Donnerstag, Mai 29, 2008


Winter im Herz


Seelentränen,
blutrot und warm,
rinnen langsam in die Täler.


Wind weht,
Seelenscherben fallen klirrend zu Boden -
zerplatzte Träume, zerronnene Hoffnung.


Nur die Liebe bleibt,
heilt.


Winter im Herz,
man fühlt den Sommer sterben.


Es riecht nach Verderben,
die dunklen Wolken hängen tief,
Trauer erfüllt die Luft.


Gedankensplitter,
Erinnerung.


Kälte, überall.
Seelentränen gefrieren -
Eistränen.


Der erste Schnee fällt
und verdeckt.


Frühling...
Soweit weg und unerreichbar fern.


Doch er wird kommen, irgendwann.
Die Hoffnung wird wieder blühen.
Bäume werden wieder Träume tragen.
Zukunft wird wachsen.

Irgendwann...
Irgendwann...

...wenn die Sonnenstrahlen wieder Wärme schenken.


© Alexandra B.,
geschrieben im Jahr 2002


Keine Kommentare: